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Gemeinde Heroldsbach – Chronik und Wappen
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Die Chronik von Heroldsbach: 1007 bis heute

Bis zum 19. Jahrhundert
850 - 1000 v. Chr. Besiedelung unseres fränkischen Raumes
1007 Erste urkundliche Nennung des Ortes (Herigoldesbach) in Urkunde Kaiser Heinrich II. anläßlich Gründung des Bistums Bamberg.
1125 - 1189 Edelfreies Geschlecht der Reichsherren von Herigoldesbach
1202 Thirmo von Herigoldesbach war bis 15.10.1202 dreizehnter Fürstbischof
1323/24 Wird Schloß Thurn erstmals erwähnt.
1398 (08.06.) Heroldsbach besitzt eine Kapelle mit Pfarrer, der Wachs, Opfergeld, usw. an das Stift Forchheim abliefern muß.
1399 Seit 1399 sitzen die von Gotzmann auf Schloß Thurn (später von Bünau, von Guttenberg, von Schönfeld (1680))
1478 Verkauf des Heroldsbacher Schlosses (früher Forsthaus) durch Kosmas Forchtel an Freiherrn von Löffelholz auf Collberg
1405 Erste Nennung des St. Georgenkapelle in Poppendorf
1449 Überfall im ersten Markgrafenkrieg
1405 - 1610 Heroldsbach ist eigenständige Pfarrei
1609 Heroldsbach wechselte zur protestantischen Religion unter V. Gottsmann (Oesdorf bleibt katholisch)
1634 (25.06.) Brandschatzung der Gemeinde (auch Kirche) im 30-jährigen Krieg
1682 Schule in Heroldsbach urkundlich erwähnt
1748 Schloß Thurn wurde durch Domkapitular Lothar Philip Wilhelm, Freiherr von Horneck von Weinheim erworben
1805 Der Turm der Pfarrkirche wird das erste Mal erhöht.
1849 Schloß von Löffelholz wird an den Staat verkauft
1860 Anlage des jetzigen Friedhofes (1887, 1905, 1947 Erweiterungen)
1870 Durch Sturmwind zerstörtes Kreuz der Pfarrkirche erneuert.
1873 Bau des Schulhauses (jetzt Parkapotheke)
1892 (16.11.) Eröffnung der Eisenbahnlinie Forchheim - Höchstadt
1895 Erweiterungsbau der Pfarrkirche St. Michael und Erhöhung des Turmes
Im 20. Jahrhundert
1916 Bau des Curatenhauses (jetzt Pfarrheim)
1923 (01.01.) Wiedergründung der Pfarrei Heroldsbach
1930 - 1977 Caritas - Altenheim (jetzt Rathaus)
1949 Beginn der Muttergottesverehrung am "Berg"
1953 Bohrung des ersten Tiefbrunnens
1957 Gründung des Frischwasserzweckverbandes "Heroldsbacher Gruppe"
1958 Erstes Rathaus bezogen
1964 Baubeginn der jetzigen Grund- und Hauptschule
1971 (09.03.) Gemeinde Heroldsbach (freiwilliger Zusammenschluß der Gemeinden Heroldsbach, Thurn, Oesdorf mit Poppendorf)
1974/75 Eröffnung des ca. 40 ha großen Freizeit- und Erlebnisparkes Schloß Thurn
1976 3.000 Einwohner erreicht und Eröffnung der Apotheke
1978 Einweihung der 2. Erweiterung der Verbandsschule mit Freisportanlagen
1978 Kauf des Altenheimes und erster Umbau zum Rathaus
1980 Einweihung des Kindergartens
1983 Segnung Pfarrheim und Wiedereröffnung der Gemeindebücherei St. Michael
1985 Einweihung des Rathauses, Feuerwehrhaus und Bauhof
1988 (11.05.) Grundsteinlegung der Hirtenbachhalle
1989 (14.10.) Einweihung der Hirtenbachhalle
Oktober 1989 4.000 Einwohner erreicht, Fertigstellung des neuen Wasserhochbehälters mit 1.000 cbm
1991 Kirchensanierung St. Veit, Oesdorf, Grunderwerb Tiefbrunnen V. Beginn der Schulhauserweiterung, erste Kontakte mit Breguzzo/Trentino
1992 Kirchensanierung St. Michael, Heroldsbach, Betriebsbeginn Tiefbrunnen V., Fertigstellung der Schulhauserweiterung
1992 (Mai) Erstes Treffen mit einer Abordnung aus Breguzzo und Bondo in Heroldsbach mit Bestrebungen auf eine Gemeindepartnerschaft. 10. Fränkische Laienspieltage mit Theatergruppen aus ganz Franken und Franken-Hohenlohe. Baubeginn für den neuen Kindergarten.
1992 (20.11.) Einweihung - 2. Erweiterung der Verbandsschule
1993 (22.10.) Einweihung - Kindergarten St. Josef
1996 Richard J. Gügel wird der erste hauptamtliche Bürgermeister Heroldsbachs
1997 (Juli) 100-jähriges Kirchenjubiläum St. Michael und Abschluß der Renovierung. Seine Eminenz, hochw. Herr Erzbischof Dr.Karl Braun trägt sich in das goldene Buch der Gemeinde Heroldsbach ein.
1997 Baubeginn mit Sanierung des Rathauses mit Umbau zum Gemeindezentrum, Inbetriebnahme eines weiteren Wasserhochbehälters
1997 (16.10.) Heroldsbach präsentiert sich im Internet
1998 (13.05.) Weihung und Anerkennung der Gebetsstätte durch hochw. Herrn Weihbischof Werner Radspieler
1998 (15.08.) hl. Messe auf der Gebetsstätte durch seine Eminenz hochw. Herrn Erzbischof Dr. Karl Braun
1998 (20.10.) Einweihung des neuen Rathauses
Von 2000 bis heute
2001 (24.04.) Einweihung der Friedhoferweiterung
2004 (22.11.) Hannfried Graf von Bentzel-Sturmfeder-Horneck wird zum Ehrenbürger ernannt
  Der 5000ste Bürger wurde offiziell begrüsst
  Dekan Geistl. Rat Pfarrer Josef Kraus erhält als erster Bürger der Großgemeinde Heroldsbach den „Goldenen Ehrenring“
  Die Wasseraufbereitungsanlage des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Heroldsbacher Gruppe wurde ihrer Bestimmung übergeben
2007 Heroldsbach (ehem. Herigoldesbach) feiert sein 1000-jähriges Jubiläum mit Historischem Festzug und Historischem Markt
  Partnerschaft mit der Stadt Oberweißbach (Thüringen) wurde besiegelt
  Der neue Dorfplatz (gegenüber der Pfarrkirche) wurde seiner Bestimmung übergeben
Umbau und Sanierung des Anna-Marie-Hauses am Dorfplatz
Edwin Dippacher wird zum Altbürgermeister ernannt
2008 Errichtung einer Kinderkrippe im Kinderhaus St. Josef
Erweiterung der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Hirtenbachgruppe
2009 Erwerb der Bahntrasse Forchheim-Höchstadt im Gemeindegebiet Heroldsbach
2010 Umbau des Bahnhofvorplatzes zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB)
Energetische Sanierung der Grund- und Mittelschule Heroldsbach
2011 Umbau und Sanierung des Posthauses am Dorfplatz
Beginn der Dorferneuerung Oesdorf (2011-2017)
2012 Umbau der ehemaligen Bahntrasse zum Geh- und Radweg
2013 Neubau bzw. Einrichtung einer Kinderkrippe im Kindergarten St. Michael

Das Wappen der Gemeinde Heroldsbach

Die Beschreibung

Gespalten von Rot und Gold; vorne ein herschauender goldener Löwenkopf mit einer goldenen heraldischen Lilie im Maul; hinten ein schwarzer Steinbockrumpf.

Inhalt des Hoheitszeichens

Die für die frühere Ortsgeschichte seit dem 14. Jahrhundert wegen ihres dortigen Grundbesitzes bedeutsamen Adelsgeschlechter der Gottsmann und der Bünau werden durch ihre heraldischen Wahrzeichen, den Löwenkopf bzw. den Steinbockrumpf, im Gemeindewappen repräsentiert. Die Familien gehörten zu den Lehnsleuten des Hochstifts Bamberg, worauf die im Wappen vorkommenden Farben "Schwarz-Gold" hinweisen. (Staatliche Archive Bayerns, München, vom 31.07.1974)

Genehmigung

Mit Regierungszustimmung vom 23.09.1974 wurde der Gemeinde Heroldsbach gestattet, das Wappen zu führen.