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Flächennutzungsplan der Gemeinde Heroldsbach

Im Flächennutzungsplan wird für das gesamte Gemeindegebiet die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung in den Grundzügen dargestellt.

Der Flächennutzungsplan ist damit ein vorbereitender Bauleitplan.

Dies unterscheidet ihn von Bebauungsplänen, die für Teile des Gemeindegebietes aufgestellt werden und verbindliche Regelungen für die Bürger und die Baugenehmigungsbehörden enthalten.

Im Flächennutzungsplan werden z. B. die für die Bebauung vorgesehenen Flächen, Flächen für Verkehrsanlagen, Grünflächen, aber auch die Flächen für die Landwirtschaft und Waldflächen dargestellt. Daneben werden Planungen, die nach anderen gesetzlichen Vorschriften festgesetzt sind, nachrichtlich übernommen. Dem Flächennutzungsplan ist eine Begründung beizufügen. In der Begründung sind die Ziele, Zwecke und wesentlichen Auswirkungen des Flächennutzungsplans und in einem Umweltbericht die maßgeblichen Belange des Umweltschutzes darzulegen.

Der Flächennutzungsplan wird in einem im Baugesetzbuch (BauGB) gesetzlich geregelten Verfahren aufgestellt. In diesem Verfahren werden sowohl die Bürger als auch Behörden und Träger öffentlicher Belange beteiligt (siehe auch Stichwort: "Bauleitplanverfahren"). Der Flächennutzungsplan bedarf der Genehmigung der höheren Verwaltungsbehörde. Zuständig für die Erteilung der Genehmigung sind in der Regel die Landratsämter, im Ausnahmefall die Regierungen. Mit der ortsüblichen Bekanntmachung der Genehmigung wird der Flächennutzungsplan wirksam.

Aktuelles

6. Änderung des Flächennutzungsplanes

Bekanntmachung des Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 S. 2 BauGB für die 6. Änderung des Flächennutzungsplanes

 

I. 

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 25.09.2019 gemäß § 2 Abs. 1 BauGB die Aufstellung der 6. Änderung des Flächennutzungsplanes beschlossen.

Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes soll der bestehende Flächennutzungsplan vom 18.08.1986, zuletzt geändert mit der 5. Änderung vom 04.08.2017, aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen § 8 Abs. 3 BauGB im Parallelverfahren geändert werden.

Der Flächennutzungsplan soll für den Bereich des künftigen Bebauungsplanes „Reitstall“ dahingehend geändert, dass für dieses Gebiet im Flächennutzungsplan künftig Sonderbauflächen im Sinne des § 1 Nr. 4 BauNVO vorgesehen werden. Weiterhin soll der Flächennutzungsplan im Bereich des künftigen Bebauungsplans „Lachgarten“ dahingehend geändert werden, dass für dieses Gebiet künftig gewerbliche Bauflächen im Sinne des § 1 Nr. 3 BauNVO vorgesehen ist.

Der Lageplan mit Kennzeichnung der Abgrenzung des räumlichen Geltungsbereich des Bebauungsplan ist Bestandteil des Beschlusses.

Der räumliche Geltungsbereich der Flächennutzungsplanänderung kann im Rathaus, Zimmer 111, Hauptstr. 9, 91336 Heroldsbach, während der allgemeinen Sprechzeit bzw. auf der Internetseite der Gemeinde unter www.heroldsbach.de eingesehen werden.

 

II.

Nach Erstellung des Planentwurfes und nach der Billigung durch den Gemeinderat soll den Trägern öffentlicher Belange sowie betroffenen Bürgern im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden (§§ 3 und 4 Abs. 1 BauGB).

Mit der Planung wurde das Ingenieurbüro Weyrauther, Bamberg beauftragt.

Gemeinde Heroldsbach

Heroldsbach, 22.11.2019                                         

Edgar Büttner
1. Bürgermeister