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Zufällige Haushaltsbefragung: Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

ISEK: Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept - Befragungen in Hausen und Heroldsbach

  • Aus dem Rathaus

Die Gemeinden Hausen und Heroldsbach haben die Büros GEO-PLAN und RSP Architekten aus Bayreuth mit der Erstellung eines Integrierten interkommunalen städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) beauftragt. Dieses Konzept ist fachlich breit angelegt und soll Handlungsbedarfe und Chancen für die künftige Entwicklung der beiden Gemeinden aufzeigen. Das ISEK wird von der Regierung von Oberfranken gefördert und ist eine wichtige Grundlage dafür, auch künftig Städtebaufördermittel erhalten zu können.

Für die Erstellung des ISEK ist vor allem die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger von maßgeblicher Bedeutung. „Schließlich“, so Bürgermeister Gerd Zimmer und Bürgermeister Edgar Büttner, „soll das ISEK eine Planung werden, die sich an den Belangen der Bürgerschaft orientiert und so auch auf eine möglichst breite Akzeptanz in der Öffentlichkeit trifft“. Daher führen die Planer unter anderem eine schriftliche Befragung in Hausen und Heroldsbach durch. Die Ergebnisse dieser Befragung werden im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung vorgestellt.

Die Gemeindeverwaltungen werden in den nächsten Tagen Fragebögen an zufällig ausgewählter Personen in den beiden Gemeinden versenden. Die Bürgerinnen und Bürger werden darin zu verschiedenen Aspekten ihrer Gemeinde befragt. Im Schwerpunkt geht es den Planern darum, zu erfahren wie die Hausener und Heroldsbacher die Wohn- und Lebensqualität in ihrer Gemeinde beurteilen. „Die Befragungen werden zeigen, wie die Bevölkerung ihre Gemeinde wahrnimmt und beurteilt, wo sie vordringliche Handlungsbedarfe erkennt – aber auch was gut gefällt“, so Reinhard Hutzelmann vom Büro GEO-PLAN.

Auch die Bürgermeister wünschen sich eine breite Beteiligung der Bürgerschaft an der Befragung: „Alle sind aufgefordert, sich aktiv in die Konzepterarbeitung einzubringen und den Planern ihre Vorstellungen, Meinungen und Kritik mitzuteilen.“ Je umfangreicher die Datengrundlage, umso höher ist deren Aussagekraft. Bürgermeister und Planer bitten daher, die Befragungen zu unterstützen und die Fragebögen ausgefüllt und portofrei an die Gemeinde zurückzusenden oder im Rathaus abzugeben.

Edgar Büttner
Erster Bürgermeister

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